Scipio führte neulich Klage über bischöfliche Mitarbeiter, die eher gegen als mit dem Bischof arbeiten. Das rief sofort Assoziationen zur täglichen Morgenandacht hervor, die mir passioniertem Hörer des Deutschlandfunks nicht entgeht. Jedenfalls, solange der Wasserkocher für den Morgenkaffee nicht lauter rauscht als das Radio tönt.
Diese kurzen Wortbeiträge befassen sich mit allen möglichen Themen, von der aktuellen politischen Lage über die gut gemeinte Hilfe in allen Lebenslagen bis zum moralisch-moralinsauren Appell an den Hörer. Wie wäre es denn, ihr Medienbeauftragten der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, einfach mal mit einer Andacht? Oder auch der Rede von Gott?
So jedenfalls lösen diese Sendungen auch beim hartgesottensten Katholiken einen kräftigen Abschaltimpuls aus. Wäre da nicht das gnädige Rauschen des Kaffeewassers.
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Post Date: 2006-10-17 12:35:02
Spätestens mit dem Artikel von Paul Badde in der Welt hat das Thema eine gewisse Verbreitung in Deutschland gefunden - die (wahrscheinlich? womöglich?) bevorstehende Freigabe der Alten Messe durch ein päpstliches Dekret. Im fonolog zum Beispiel wird bereits diskutiert . Wenn ich richtig sehe, fasst Georg die Bedenken gegen diesen Schritt hier einigermaßen vollständig zusammen :
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er so weit gehen wird, die eigentlichen...
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